Dirt Rally im VR-Test

Bei Dirt Rally handelt es sich wohl um die ausgereifteste und komplexeste Rally Simulation, welche aktuell auf dem Markt erhältlich ist. Das unglaublich realitätsnahe Fahrgefühl begeistert die Fans. Nun ist der Titel auch in VR spielbar. Neben der Oculus Rift für den PC wird seit Kurzem auch die PlayStation VR unterstützt.

Das Gameplay von Dirt Rally

Dirt Rally bietet mehr, als nur ein einfaches Rennspiel. Im Karrieremodus werden verschiedene Rennen bestritten und bis zu 46 verschiedene Fahrzeuge freigeschaltet und bis aufs äußerste getuned. Doch auch das Team muss verwaltet werden, was eine angenehme Abwechslung zum Rennen bietet.

Damit nicht genug, kann Dirt Rally auch im Multiplayer Modus gespielt werden. Hier stehen verschiedene Optionen, von organisierten Events bis zum schnellen Online-Rennen zwischendurch, zur Verfügung. Die Multiplayer Rennen machen nicht nur Spaß sondern bringen auch Punkte, mit welchen die Fahrzeuge verbessert werden können.

Sämtliche Strecken stellen eine große Herausforderung für die Fahrer dar. Die Fahrzeuge reagieren auf unterschiedliche Beläge, jede kleine Beschädigung wirkt sich erheblich, aber dennoch realistisch, auf das Fahrverhalten aus. Die Lernkurve in Dirt Rally ist mit Sicherheit recht hoch, doch dank Tutorial und reichlich Übung kommt man schnell ins erfolgreiche Fahren hinein.

Die VR Integration der Rennsimulation

Bei solch einem realistischen Autorennspiel liegt es nahe, dass VR integriert wird. Dies ist den Machern von Dirt Rally fantastisch gelungen. Die Grafik stellt immer noch ein optisches Highlight dar. Vor allem verschiedene Effekte, wie beispielsweise Regen, wirken erschreckend Realitätsnah.

Die Möglichkeit sich frei umzusehen ist nicht nur deutlich realistischer als ein starrer Blickwinkel, sondern bietet auch erhebliche Vorteile. So können schwierige Streckenabschnitte schon früher und aus anderen Perspektiven betrachtet werden, wodurch die Reaktion darauf früher und besser erfolgen kann. In VR wirken auch die Entfernungen anders, wodurch Bremswege besser eingeschätzt werden können.

Die verschiedenen Einblendungen, welche eine hilfreiche Unterstützung bieten, können angepasst und auch komplett ausgeblendet werden. Hilfreich sind auch verschiedene Optionen, welche die Sensitivität der VR regeln, und so Motion Sickness verhindern sollen.

Um das ohnehin große Fahrgefühl noch zu perfektionieren, bietet Dirt Rally selbstverständlich eine Unterstützung von Force Feedback Lenkrädern mit Pedalen an. Ein kleiner Kritikpunkt hierbei ist jedoch, dass die Stellung des Lenkrades nicht vom Spiel erkannt wird, weswegen sich die im Spiel angezeigte Stellung nicht mit der realen deckt.

Fazit

An Dirt Rally kommt aktuell kein Fan von Rennsportspielen vorbei. Die unzähligen Möglichkeiten, die Autos zu verändern und die daraus resultierenden Veränderungen im Fahrverhalten, kombiniert mit der hochwertigen Physik des Spiels, sorgt für das beste und realitätsnahste Fahrgefühl der Spielewelt. Durch die Unterstützung von VR Brillen wird das Spiel auf ein gänzlich neues Niveau gehoben, das seinesgleichen sucht.

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